DIY-Bloggerinterview #2: Judith häkelt

DIY-Bloggerinterview #2: Judith häkelt

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Es ist wieder Zeit für unsere DIY-Blogger Interviewreihe, mit der wir dir regelmäßig spannende Blogs vorstellen. Alle Blogs vereint die Liebe für Do-It-Yourself-Themen allgemein, das Häkeln, Stricken oder Nähen – Zertifikat „lesenswert“.

Heute dreht sich alles um Judith Paus und ihren Blog „Judith häkelt“. Vor einigen Wochen hat die junge Münchnerin, die in ihrer Freizeit leidenschaftlich gern die Häkelnadel schwingt, unseren Loop-Schal zum Anhäkeln getestet. Heute stellt sie sich unseren Fragen.

Eine leidenschaftliche Häklerin

myboshi: Wer bist du eigentlich? Erzähl doch mal, was man über dich unbedingt wissen sollte und bisher noch nicht wusste.

Judith Paus: Die meisten Menschen stellen sich unter einer leidenschaftlichen „Häklerin“ eine alte, einsame, gelangweilte Omi vor, die Socken anfertigt. Dieses Klischee trifft auf die wenigsten, und vor allem nicht auf mich, zu. Ich bin eine junge Frau, die einen aufregenden Beruf in der Film- und Fernsehwelt hat und sich für Mode, Lifestyle und Partys interessiert. Häkeln hat längst nichts mehr mit Rentnern zu tun, sondern ist modern und absolut „in“!

DIY-Bloggerinterview #2: Judith Paus

myboshi: Was war dein tollstes Häkelprojekt bisher?

JP: Mein persönliches Highlight in meiner Häkellaufbahn ist mein selbstdesignter Pouf. Bereits bevor ich mit dem Häkeln angefangen habe, begeisterte mich dieses tolle DIY-Möbelstück. So stand es von Anfang an auf meiner To-Do-Liste. Sobald ich das Grundwissen des Häkelns erlernte, schrieb ich eine Anleitung. Diese findet ihr übrigens auch kostenlos auf meinem Blog.

myboshi: Wann häkelst du für gewöhnlich?

JP: Immer wenn es die Zeit zulässt! Häkelsachen dürfen mittlerweile in keiner Handtasche mehr fehlen. Es kann immer mal sein, dass sich eine kleine Wartezeit einschleicht, bei der ich natürlich sofort die Nadeln zücke und an meinen Projekten weiterarbeite. Ansonsten meistens abends, nach meinem Arbeitsalltag, zu Hause. Es ist für mich der beste Weg, nach einem anstrengenden Tag einfach abzuschalten.

Alles begann mit einem Papagei…

myboshi: Wo ist dein Lieblingsort zum Häkeln?

JP: Am liebsten häkle ich zu Hause in meinem Bett und sehe nebenbei fern, weil es dort am bequemsten ist. Allerdings gibt es für mich räumlich keine Grenzen. Ich häkle im Flugzeug, draußen am See, in der Bahn, als Beifahrerin beim Autofahren. Einfach überall!

myboshi: Wie hast du das Häkeln gelernt?

JP: Das erste Mal gehäkelt habe ich in der Grundschule einen Papagei. Schon damals fand ich es super cool, habe es aber über die Jahre leider wieder verlernt. Im Herbst 2015 entschloss ich, mir einen eigenen Schal zu häkeln, weil mir das Angebot in Geschäften nicht gefiel. Das Grundwissen habe ich mir durch YouTube Videos angeeignet. Da mich langweile Stäbchen schnell nicht mehr befriedigten, habe ich mir mein heutiges Lieblingsbuch „Häkeln – Das Standardwerk“ gekauft, durch welches ich den Feinschliff erlernte.

myboshi: Warum würdest du dein Hobby jedem weiterempfehlen?

JP: Es entspannt und beruhigt, aber vor allem gibt es nichts Schöneres, als ein selbst erstelltes Unikat in den Händen zu halten. Es ist immer wieder verblüffend, welch tolle Sachen man mit etwas Garn und einer Nadel zaubern kann. Häkeln macht stolz und glücklich! Also ran an die Häkelnadeln!

Liebe Judith, vielen Dank für das Gespräch!

Nähere Informationen zu Judith Paus findest du unter: judithjelena.com

Du kennst einen spannenden Blog, den wir unbedingt vorstellen sollten oder bist selbst als Blogger im DIY-Universum unterwegs? Dann schreib uns in einem Kommentar oder einer Mail an info(at)myboshi.net, warum du Teil unserer Interviewreihe werden solltest (am besten mit Link zum Blog).

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