Bei verkürzten Reihen strickst du nicht bis zum Ende der Reihe, sondern wendest vorher. Ein Teil des Strickstücks bekommt so zusätzliche Reihen und wölbt sich. Damit strickst du Fersen, Schulterschrägen, runde Passen oder asymmetrische Tücher. Mit der Doppelmasche entstehen dabei keine Löcher.
In diesem Video siehst du, wie du verkürzte Reihen mit Doppelmaschen strickst:
Video: Kerstin Ritter auf YouTube
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Verkürzte Reihen mit Doppelmasche
Schritt 1: vor dem Reihenende wenden
Stricke bis zu der Stelle, die in deiner Anleitung angegeben ist, und wende die Arbeit – auch wenn noch Maschen auf der linken Nadel liegen.
Schritt 2: Doppelmasche bilden
Lege den Faden nach vorne und hebe die erste Masche links ab. Ziehe den Faden dann straff über die Nadel nach hinten. Die Masche wird dabei nach oben gezogen und liegt wie eine doppelte Masche mit zwei Beinchen auf der Nadel.
Schritt 3: weiterstricken
Stricke die Reihe im Muster weiter bis zur nächsten Wendestelle und bilde dort wieder eine Doppelmasche.
Schritt 4: Doppelmaschen abstricken
Kommst du später in einer ganzen Reihe an einer Doppelmasche vorbei, strickst du ihre beiden Beinchen zusammen wie eine Masche. So verschwindet der Übergang.
Wofür brauchst du verkürzte Reihen?
- Für die Bumerangferse beim Socken – eine Alternative zur Käppchenferse.
- Für Schulterschrägen, damit du nicht treppenweise abketten musst.
- Für runde oder asymmetrische Tücher und für mehr Länge im Rückenteil eines Pullovers.