Ein Muster wiederholt sich in Mustersätzen – zum Beispiel alle 4, 8 oder 12 Maschen. Damit es sauber aussieht, muss die Maschenzahl deines Strickstücks zum Mustersatz passen. Muster einpassen heißt: die Maschenzahl so wählen und die Mustersätze so verteilen, dass das Muster gleichmäßig und oft symmetrisch sitzt – auch dann, wenn du zu- oder abnimmst.
In diesem Video siehst du, was „Maschenzahl teilbar durch x plus y“ bedeutet:
Video: Sylvie Rasch auf YouTube
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Muster einpassen: Schritt für Schritt
Schritt 1: Mustersatz verstehen
In Anleitungen steht zum Beispiel „Maschenzahl teilbar durch 4 plus 2“. Das bedeutet: 4 Maschen sind ein Mustersatz, dazu kommen 2 Maschen, etwa Randmaschen oder Maschen für einen symmetrischen Abschluss.
Schritt 2: Maschenzahl berechnen
Berechne mit deiner Maschenprobe, wie viele Maschen du für die gewünschte Breite brauchst, und runde auf die nächste passende Zahl im Mustersatz.
Schritt 3: Mitte bestimmen
Soll das Muster symmetrisch sein, beginnst du in der Mitte des Stücks mit der Mitte eines Mustersatzes und zählst zu den Rändern hin aus. Übrig bleibende Maschen strickst du im Grundmuster.
Schritt 4: Bei Zu- und Abnahmen
Neue Maschen strickst du so lange im Grundmuster (z. B. glatt rechts), bis ein ganzer Mustersatz zusammengekommen ist. Erst dann nimmst du ihn ins Muster auf. Bei Abnahmen strickst du angebrochene Mustersätze ebenfalls im Grundmuster.
Tipps
- Zeichne dir das Muster auf Kästchenpapier – so siehst du sofort, wie es einpasst.
- Beispiele für Muster mit Mustersatz: Schachbrettmuster, Lochmuster, Zopfmuster.