Viele Häkelmuster verlangen, dass du Maschen überspringst (auch „übergehst“ oder „auslässt“). Du häkelst dann einfach nicht in diese Masche, sondern in eine spätere. So entstehen Löcher, Bögen und luftige Muster – und die Maschenzahl bleibt trotzdem gleich, weil die übersprungenen Maschen durch Luftmaschen oder Maschengruppen ausgeglichen werden.
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Maschen überspringen: So geht es
Schritt 1: Anleitung lesen
In Anleitungen steht zum Beispiel „2 M übergehen“ oder „überspr.“. In Häkelschriften siehst du es daran, dass über einer Masche kein Zeichen steht.
Schritt 2: Zählen
Zähle die Maschen der Vorreihe, die du auslassen sollst, und stich erst in die Masche danach ein.
Schritt 3: Ausgleichen
Meist ersetzt du die übersprungenen Maschen durch Luftmaschen (z. B. beim Filethäkeln) oder häkelst mehrere Maschen in eine Einstichstelle (z. B. beim Muschelmuster oder bei der V-Masche).
Schritt 4: Kontrollieren
Zähle am Reihenende nach. Stimmt die Zahl der Mustersätze, sitzen auch die Löcher an der richtigen Stelle.
Tipps
- Überspringst du Maschen ohne Ausgleich, nimmst du ab – das nutzen manche Anleitungen bewusst.
- Maschenmarkierer helfen, den Anfang eines Mustersatzes zu finden.