Das Jasminmuster (auch Blütenmuster oder Jasmine Stitch) besteht aus lauter kleinen Blüten. Jede Blüte entsteht aus mehreren hochgezogenen Schlingen, die du gemeinsam abmaschst. Das Muster ist dicht, weich und plastisch – schön für Schals, Decken und Kissen. Es braucht etwas Übung, belohnt dich aber mit einem sehr besonderen Maschenbild.
In diesem Video siehst du, wie du das Jasminmuster häkelst:
Video: ars textura auf YouTube
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So ist das Jasminmuster aufgebaut
Schritt 1: Lange Schlingen
Die Blütenblätter bestehen aus lang hochgezogenen Schlingen. Du ziehst die Schlinge auf der Nadel auf etwa 1 bis 1,5 cm hoch und arbeitest mit Umschlägen um diese Schlinge.
Schritt 2: Blütenblätter sammeln
Für eine Blüte arbeitest du mehrere Blütenblätter hintereinander, sodass viele Schlingen auf der Nadel liegen – ähnlich wie bei Büschelmaschen.
Schritt 3: Blüte schließen
Mache einen Umschlag, ziehe ihn durch alle Schlingen auf der Nadel und schließe die Blüte mit einer Luftmasche. Diese Luftmasche ist die Mitte der Blüte.
Schritt 4: Versetzt weiterhäkeln
Die Blüten greifen ineinander: Die nächste Blüte beginnt an den Blütenblättern der vorigen. In der nächsten Reihe setzt du die Blüten versetzt.
Es gibt mehrere Varianten des Jasminmusters, die sich in der Zahl der Blütenblätter und der Einstichstellen unterscheiden. Halte dich deshalb genau an die Beschreibung in deiner Anleitung.
Tipps
- Ziehe alle Schlingen gleich lang, dann werden die Blüten gleichmäßig.
- Weiches, nicht zu dünnes Garn und eine etwas größere Nadel machen das Arbeiten leichter.
- Das Muster ist in beide Richtungen dehnbar – spanne das fertige Stück vorsichtig.