Ob ein Häkeltier knuffig und rund wird, entscheidet sich beim Füllen. Mit der richtigen Menge Füllwatte bekommen Kopf und Körper eine schöne Form, der Hals bleibt stabil und nichts beult aus. Hier erfährst du, wann und wie du deine Amigurumis am besten füllst.
In diesem Video siehst du, wie du Amigurumis richtig füllst:
Video: Die Bobbels auf YouTube
Jetzt üben! Leg direkt mit deinem ersten Projekt los:
- Häkelsets mit Wolle und Anleitung – alles für dein erstes Amigurumi in einem Paket
- Gratis-Anleitungen – über 290 kostenlose Anleitungen zum Ausprobieren
- Häkelnadeln – die passende Nadel für deine Wolle
Amigurumi füllen: Schritt für Schritt
Schritt 1: Watte auflockern
Zupfe die Füllwatte in kleine, lockere Flocken. Große Klumpen ergeben Beulen.
Schritt 2: Rechtzeitig füllen
Fülle das Teil, bevor die Öffnung beim Abnehmen zu klein wird – meist dann, wenn noch etwa 12 bis 18 Maschen übrig sind. Fülle danach nach und nach weiter.
Schritt 3: Von außen nach innen
Stopfe die Watte zuerst in die Ränder und Spitzen – ein Häkelnadelende oder Essstäbchen hilft dabei – und fülle dann die Mitte.
Schritt 4: Fest, aber nicht zu fest
Fülle so fest, dass das Teil seine Form hält und sich prall anfühlt. Scheint die Watte zwischen den Maschen durch, ist es zu viel oder die Maschen sind zu locker.
Schritt 5: Schließen
Häkle die letzten Abnahmerunden und ziehe die Öffnung zusammen.
Tipps
- Kopf und Hals besonders fest füllen, damit der Kopf nicht wackelt.
- Beine und Arme, die beweglich bleiben sollen, füllst du nur unten.
- Für Spielzeug für Babys nur waschbare, geprüfte Füllwatte verwenden.
- Sicherheitsaugen setzt du vor dem Füllen: Sicherheitsaugen befestigen.