Fast jedes Amigurumi setzt sich aus wenigen Grundformen zusammen: Kugel, Zylinder, Kegel und Oval. Welche Form entsteht, bestimmst du allein durch Zu- und Abnahmen in Spiralrunden. Wenn du diese Regeln kennst, verstehst du jede Amigurumi-Anleitung – und kannst auch eigene Figuren entwerfen.
In diesem Video siehst du, wie aus Zu- und Abnahmen ein Ball, eine Raupe und ein Kopf werden:
Video: eliZZZa auf YouTube
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Die Grundregel
Du häkelst feste Maschen in Spiralrunden. Nimmst du in jeder Runde gleichmäßig zu, wird die Fläche flach und größer. Häkelst du ohne Zunahmen weiter, wachsen die Wände gerade nach oben. Nimmst du ab, wird die Form wieder kleiner.
Die Grundformen
Schritt 1: Kugel
Beginne mit 6 festen Maschen im Fadenring. Nimm in jeder Runde 6 Maschen zu (Runde 2: 12, Runde 3: 18 …), bis die gewünschte Breite erreicht ist. Häkle einige Runden ohne Zunahmen und nimm dann in jeder Runde 6 Maschen ab.
Schritt 2: Zylinder
Häkle einen flachen Kreis wie oben und dann beliebig viele Runden ohne Zunahmen. So entstehen Arme, Beine und Körper.
Schritt 3: Kegel
Nimm nur in jeder zweiten oder dritten Runde zu. Die Form wächst langsam in die Breite und wird spitz – ideal für Ohren, Schnäbel und Hörner.
Schritt 4: Oval
Häkle rund um eine Luftmaschenkette: Häkeln im Oval.
Tipps
- Zunahmen verteilst du versetzt, sonst wird die Kugel eckig.
- Die unsichtbare Abnahme (nur durch die vorderen Maschenglieder) sieht besonders sauber aus.
- Fülle die Form, bevor die Öffnung zu klein wird: Amigurumi füllen.